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Wie Windlast die Gerüstplanung beeinflusst

Wenn Wind auf das Gerüst, die Beläge, Bauteile oder eine mögliche Verkleidung aus Netz oder Plane trifft, spricht man von “Windlast”.

Ein Gerüst muss Menschen, Werkzeuge und Material tragen und zusätzlich Kräften standhalten, die von außen auf die Konstruktion wirken. Wenn Wind auf das Gerüst, die Beläge, Bauteile oder eine mögliche Verkleidung aus Netz oder Plane trifft, spricht man von “Windlast”.

Bei einem offenen Gerüst kann der Wind weitgehend durch die Konstruktion strömen. Wird das Gerüst jedoch mit einem Feinstaubnetz oder einer Plane versehen, verändert sich die Windangriffsfläche. Je dichter das Material ist, desto weniger Wind kann hindurch.

Windlast wird bereits in der Planung berücksichtigt

Bei der Berechnung der Windlast spielen mehrere Faktoren eine Rolle: die Höhe des Gerüsts, die Lage des Gebäudes, die Größe der verkleideten Fläche und die Winddurchlässigkeit des verwendeten Materials. Vereinfacht gesagt wird berechnet, wie stark der Wind auf die Gerüstfläche oder eine Verkleidung drückt. Diese Belastung wird als Flächenlast in Kilonewton pro Quadratmeter (kN/m²) angegeben.

Das Ergebnis wirkt sich direkt auf die Ausführung des Gerüsts aus. Je nach Baustelle können zusätzliche Verankerungen, andere Befestigungspunkte oder eine angepasste Gerüstkonstruktion notwendig sein.

Windlast während der Standzeit

Windlast bleibt auch während der Nutzung ein Thema. Bei starkem Wind oder Sturmwarnungen muss die Baustellensituation aufmerksam bewertet werden. Je nach Lage und Gerüstausführung können zusätzliche Sicherungsmaßnahmen erforderlich sein oder Arbeiten müssen zeitweise unterbrochen werden.

Pagel Gerüstbau berücksichtigt Windlasten bereits bei der Planung. Dadurch entsteht ein Gerüst, das zur geplanten Arbeit passt, sicher steht und auch äußeren Bedingungen zuverlässig standhält.