Ursprünglich hatte Kurt Hoyler einen anderen Plan. Nach dem Abitur studierte er Agrarwissenschaften mit Schwerpunkt nachwachsende Rohstoffe. Doch am Ende des Studiums zeigte sich: Stellen, die wirklich zu ihm passten, waren in diesem Bereich schwer zu finden. Und tatsächlich hatte er bereits eine Tätigkeit in einer anderen Branche gefunden, die ihm gefiel. Bereits während des Studiums stieg er als Helfer im Gerüstbau ein. Was als Nebenjob begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einer echten beruflichen Perspektive.
„Ich bin gern draußen. Ein Bürojob war nie mein Ziel“, erzählt er heute. Die Arbeit auf der Baustelle gefiel ihm von Anfang an. Sie sei körperlich fordernd, findet im Team statt und liefert sichtbare Ergebnisse. Ein Gerüst, das am Morgen noch auf dem Lkw liegt, steht abends stabil und einsatzbereit. Daran mitzuwirken gibt ihm bis heute ein gutes Gefühl.
Als er 2017 zu Pagel Gerüstbau nach Plüderhausen wechselte, spürte er hier Vertrauen und Unterstützung. Seine ersten Aufgaben bestanden aus typischen Helfertätigkeiten: Material vorbereiten, anreichen und die Kolonne unterstützen. Doch schon bald durfte er mehr übernehmen. „Man merkt, wenn jemand mitdenkt und mit anpackt“, hieß es von seinen Vorgesetzten. So lernte er mit der Zeit nicht nur durch Anleitungen, sondern auch durch Zuschauen und eigenes Tun.
Anstatt eine klassische Ausbildung im Gerüstbau zu machen, entschied er sich für den Weg über Berufserfahrung und gezielte Schulungen. Nach vier Jahren im Beruf legte er die Prüfung zum Gerüstbauer ab. „Mir war wichtig, etwas in der Hand zu haben“, sagt er. 2025 folgte die nächste Stufe mit der Prüfung zum geprüften Gerüstbaumonteur. Für ihn war das ein logischer Schritt.Anstatt eine klassische Ausbildung zu absolvieren, entschied er sich für den Weg über Berufserfahrung und gezielte Schulungen. Nach vier Jahren im Beruf legte er die Prüfung zum Gerüstbauer ab. „Mir war wichtig, etwas in der Hand zu haben“, sagt er. 2025 folgte die nächste Stufe mit der Prüfung zum geprüften Gerüstbaumonteur. Für ihn war das ein logischer Schritt und ein persönlicher Meilenstein, seine Erfahrungen so offiziell festzuhalten.
In zwei Jahren möchte er Kolonnenführer werden. Verantwortung übernimmt er heute schon in vielen Situationen. Doch er will den nächsten Schritt bewusst gehen, mit fundiertem Wissen und einem klaren Abschluss. Ein Wechsel ins Büro reizt ihn nicht. „Ich lerne draußen einfach mehr“, sagt er.
Was ihn bei Pagel Gerüstbau hält, ist nicht nur die Arbeit an sich, sondern auch die Unternehmenskultur. „Wenn man Interesse zeigt, wird man hier wirklich unterstützt.“ Das Unternehmen übernimmt oft nicht nur die Kosten für Schulungen, Führerscheine und Weiterbildungen, sondern kümmert sich auch um Anmeldung und Freistellung. Wer motiviert ist und sich hier im Unternehmen weiterentwickeln möchte, bekommt Rückhalt.
Dass sein beruflicher Weg im Gerüstbau weitergeht, steht für Kurt Hoyler außer Frage. „Ich will noch was erreichen“, sagt er. Und das nimmt man ihm sofort ab.
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