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Treppenturm - die Fluchttreppe als Notausgang

Treppenturm - die Fluchttreppe als Notausgang

Eine glimmende Zigarette im Hausmüll oder ein Kurzschluß in der Elektrik reichen aus und ein Haus steht in Flammen. In Wohnhäusern mit mehreren Wohnungen sind Fluchttreppen dafür meist vorgeschrieben, wie auch in Krankenhäusern, Schulen oder Kindertagesstätten.

Eine Fluchttreppe ist ein Treppenturm am Gebäude, der sichere Fluchtwege über ein außen angebrachtes Gerüst bietet. Besonders notwendig wird ein Treppenturm als zusätzlicher Fluchtweg, wenn ein vorhandener Rettungsweg aufgrund baulicher Maßnahmen blockiert ist. Ebenfalls notwendig wird er, wenn Fluchtwege zu einer Nottreppe zu lang ist oder es aufgrund einer veränderten Gebäudenutzung aus Gründen der Sicherheit nötig ist.

Die Anforderungen an ein Gerüst, das im Fall einer Situation als Rettungsweg fungiert, sind hoch. Im Notfall drängen sich Menschen in Panik auf dem Gerüst, um ein gefährdetes Gebäude zu verlassen oder Rettungskräfte nutzen den Treppenturm, um zügig zum Ort der Gefahr zu gelangen.
Nutzen Kinder im Ernstfall das Gerüst, muss die Fluchttreppe mit einem speziellen Kindersicherungsgeländer ausgestattet sein, das Abstürze oder das Einklemmen der kleinen Kinderhände verhindert.

Wie bei jedem Gerüst erfolgt eine sorgfältige Planung eines fachkundigen Gerüstbauers, der die Statik berechnet, das Geüst sorgfältig aufbaut und sichert und vor der Freigabe nochmals prüft. Ist ein Treppenturm als Fluchttreppe vorgesehen, reicht diese Freigabe nicht. Für Fluchttreppen und Rettungswege erfolgt die Abnahme von Treppentürmen zusätzlich durch das zuständige Bauamt und die örtliche Feuerwehr. Erst wenn sie mit Art und Zustand des Gerüsts zufrieden sind, darf der Treppenturm genutzt werden.

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