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Gerüstverankerungen

Die Grafik zeigt ein Gerüst mit einer Verankerung.

Diese dienen der Ableitung von horizontalen Kräften auf das Gerüst. Entsprechend der Zulassung des Gerüsts werden in Längsrichtung zum Gerüst wirkende Kräfte von der Diagonalen des Gerüsts bis in den Boden abgeleitet.

Freistehende, nicht standsichere Gerüste verankern wir selbstverständlich sehr sorgfältig und gemäß geltenden Richtlinien.

Die Verankerung selbst darf dabei ausschließlich an standsicheren und festen Bauteilen angebracht werden. Dies sind beispielsweise Stahlbetondecken, -wände oder -stützen sowie tragendes Mauerwerk nach DIN 1053 „Mauerwerk“. Unzulässig sind hingegen Verankerungen an Schneefanggittern, Blitzableitern, Dachrinnen oder Fallrohre.

Die hierfür verwendeten Verankerungsmittel wie Ösen, Dübel, Schrauben müssen nachweisbar die erforderlichen Ankerkräften in den vorhandenen Untergrund übertragen können. Sind am Gerüst zusätzlich Netze oder Planen angebracht, werden entsprechend statischer Berechnungen zusätzliche Verankerungsmaßnahmen aufgrund der erhöhten Beanspruchung durch Wind erforderlich.

Entfernt werden die Gerüstverankerungen erst bei Abbau des Gerüsts.

Gerüste können bis zu einer gewissen Höhe auch freistehend (ohne Verankerung) montiert werden. Diese freistehende Gerüste werden z.B. mit Außenabstützungen oder mit Querfelder gesichert.

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