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Berufsbild Gerüstbauer/-in

Ein Gerüstbauer der Firma Pagel Gerüstbau aus Plüderhausen beim Aufbau eines Gerüstes.


Unsere Gerüste ermöglichen erst den Bau an Einfamilienhäusern, bei Arbeiten an Hochhäusern, Kirchen oder Industriebauwerken. Auch im Eventbereich werden verschiedenste Gerüstkonstruktionen wie z. B. Tribünen benötigt. Die wichtigsten Vorrausetzungen, die ein Gerüstbauer mitbringen muss, ist auf den ersten Blick ersichtlich: Gerüstbauer müssen schwindelfrei und wetterfest sein. Gerüstbauer müssen ebenfalls teamfähig sein und absolut zuverlässig. Eine gute körperliche Konstitution ist notwendig, denn ein Gerüst aufzubauen ist reine Handarbeit.


Jedes Gerüst wird massgeschneidert

Gerüstbauer müssen die unterschiedlichen Gerüstsysteme kennen und aufbauen können. Denn die Anforderungen an ein Gerüst sind vielfältig. Ob im Hochbau oder in der industriellen Fertigung - zum Beispiel im Schiffbau - jede Einrüstung ist "maßgeschneidert".

Das verlangt von Gerüstbauern eine sichere Hand sowie Augenmaß und räumliches Vorstellungsvermögen. Dazu kommt noch ein gewisses Maß an Theorie, um Pläne und Zeichnungen zu verstehen. Vor allem mit Angaben zur Tragfähigkeit sollten Gerüstbauer etwas anfangen können. Denn Gerüste dienen als Plattform für alle erdenklichen Arbeiten rund ums Gebäude und sollen größtmögliche Sicherheit gewährleisten.

Zudem müssen oft knappe Zeitpläne eingehalten werden, denn die Gerüste sind die Basis für andere Handwerker auf der Baustelle. Hektik ist dennoch fehl am Platz. Jeder Schritt, jede Bewegung muss gut überlegt sein.

Um für den Job als Gerüstbauer gut gerüstet zu sein, müssen wir die Sicherheitsvorschriften verinnerlicht haben und auch wissen, wie sie in der Praxis umgesetzt werden. Das gilt für den Auf- und Abbau sowie den Transport und die Lagerung von Gerüstteilen aus Metall oder Holz.



Anerkanntes Berufsbild


Der Beruf des Gerüstbauers ist seit 1991 ein anerkannter Ausbildungsberuf.
Seit 1998 ist das Gerüstbau-Handwerk als Vollhandwerk in der Anlage A der Handwerksordnung eingetragen. Die Ausbildungszeit beträgt drei Jahre.


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