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Ausbildung zum Gerüstbauer

Was macht ein Gerüstbauer? Klar, Gerüste bauen.

Und ein Gerüstbau-Azubi? Dieser lernt Schritt für Schritt, was ein Gerüstbauer wissen und leisten muss. 

Mit dem Inkrafttreten der Gerüstbauer-Ausbildungsverordnung gibt es seit 1991 in der Bauwirtschaft einen neuen Ausbildungsberuf: den des Gerüstbauers bzw. der Gerüstbauerin. 1998 wurde der Gerüstbau zum Vollhandwerk benannt. Eine vollständige Modernisierung der Ausbildungsverordnung auf den handwerklichen Standard von drei Jahren Ausbildungszeit erfolgte im Jahr 2000.
Die überbetrieblichen Ausbildungszentren befinden sich in Bernau, Dortmund und Weiterstadt.

Die Anforderungen an ein Gerüst sind vielfältig. Nicht nur Einfamilienhäuser werden eingerüstet. Auch im Brückenbau oder bei Arbeiten an Kirchen oder Hochhäusern werden Gerüste oder Gerüstsysteme benötigt. Jede Einrichtung muss dabei massgeschneidert und sicher sein. 
Als Gerüstbauer bewegt man sich immer „einige“ Meter über dem Boden, manchmal in schwindelnden Höhen. Gerüstbauer sind daher schwindelfrei, wetterfest und arbeiten gern im Team. 


Was erlernt ein Auszubildender im Gerüstbau-Handwerk? 

  • Auf-, Um- und Abbauen von Arbeits-, Schutz-, Traggerüsten, Sonderkonstruktionen und beweglichen Arbeitsplattformen 
  • selbstständige Arbeitsausführung auf Basis von technischen Unterlagen und Arbeitsaufträgen im Team und in Kooperation mit anderen Gewerken 
  • Planung und Koordination von Arbeitsabläufen

  • Einrichten von Arbeitsstellen 

  • eigenständige Maßnahmen ergreifen zur Sicherheit, zum Gesundheits- sowie Umweltschutz 
  • 
Dokumentation, Qualitätssicherung und Leistungsberechnung 
  • 
Bedienung und Instandhaltung von Geräten und Maschinen 



Aufgrund der verschiedenen Einsatzbereiche, beispielsweise bei Wohn- und Bürogebäuden, Events und Spielshows oder Industrieanlagen mit den entsprechenden Besonderheiten, können sich Gerüstbauer spezialisieren.
Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung besteht zudem die Möglichkeit, sich weiter zu qualifizieren zum „Geprüften Gerüstbau-Kolonnenführer“ oder zum „Gerüstbaumeister“. 

Hinweis in eigener Sache: Wir bieten aktuell keinen Ausbildungplatz an.

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